Reise nach Vilnius 
zur Teilnahme an der internationalen wissenschaftlich-praktischen Konferenz
"Literarisches Museum: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft"

Auf Einladung der Direktorin des Literaturmuseums A. Puschkin in Markutja, Dr. Nadezhda Petrauskiene und der Universität Vilnius hielten sich der Vorsitzende der Deutschen Puschkin-Gesellschaft, Dietmar Stüdemann und die stv. Vorsitzende Ewgenija Hartleben-Kurakina vom 15. – 19.9.21 in Vilnius auf. Anlass war die Teilnahme an der internationalen wissenschaftlich-praktischen Konferenz "Literarisches Museum: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft".

An der Konferenz nahmen Mitarbeiter von Museen, Museologen, Philologen, Sammlungskenner aus 5 Ländern teil - Litauen, Deutschland, USA, Russland und Kasachstan. Mehrheitlich standen Fragen der Sicherung von Sammlungen und Forschungsarbeiten an Nachlässen und Zuschreibungen von Objekten im Vordergrund der Berichte und Diskussionen.

Wir gingen vor allem auf Grundsatzfragen der politischen, juristischen, strukturellen und materiellen Entscheidungen zur Sicherung des kulturellen Erbes in privater und in staatlicher Hand ein. Angesichts der gravierenden unterschiedlichen gesellschaftspolitischen Entwicklungen vor allem in Ost- und Westeuropa eignet sich das Baltikum für diese Fragen in besonderer Weise.

Wir schlugen zudem vor, Puschkin in seiner herausragenden Bedeutung für die europäische Kultur und das literarische Erbe Europas künftig gezielt in den Mittelpunkt von Forschung und öffentlicher Präsentation zu stellen.

Ein konkreter Beitrag zur Bedeutung von privater Sammlungstätigkeit und ihrer Ergänzung zur staatlichen Sicherung des kulturellen Erbes war die Eröffnung einer Fotoausstellung eigener Sammlung „Couture auf sowjetisch“ am 18. September in Vilnius.

© Fotos: Literaturmuseum A. Puschkin, Markutja